Parodontologie

Parodonditis

Entwicklung einer Parodonditiserkrankung

Die Parodontologie beschäftigt sich mit dem Zahnhalteapparat. Ein Zahn steckt nicht direkt im Kieferknochen, sondern es befindet sich ein feiner Spalt zwischen Zahn und Knochen. In diesem Spalt verbinden viele tausend feinste Fasern beide miteinander. Bei einer Erkrankung des Zahnhalteapparates führt die chronische Entzündung dieses Gewebes im Parodontalspalt zu einer Zahnfleischtasche. Das hat zur Folge, dass Kieferknochen abgebaut wird. Der Zahn verliert an Halt, was bis zum völligen Verlust führen kann.

Die Parodontalbehandlung hat das Ziel, einen entzündungsfreien Zahnhalteapparat wiederherzustellen und diesen Zustand dauerhaft zu erhalten. Zur möglichst frühen Erkennung wird ein Parodontose-Schnelltest (PSI = Parodontose Screening Index)  durchgeführt. Zeigt der eine Parodontalerkrankung an, sollte eine systematische Parodontalbehandlung erfolgen. Die teilt sich in eine Vorbehandlung (Initialtherapie) und die eigentliche Behandlung.

Die Vorbehandlung besteht aus einer genauen Befunderhebung, einer Professionellen Zahnreinigung und dem Erarbeiten eines individuellen Konzeptes zu einer optimierten Mundhygiene. Die eigentliche Parodontalbehandlung wird unter Lokalanästhesie mit Hilfe feiner Handinstrumente und Ultraschall durchgeführt. Die Behandlung als solche ist schmerzfrei und im weiteren Heilungsverlauf beschwerdefrei.

Der Erfolg einer Parodontalbehandlung hängt wesentlich von einer konsequent durchgeführten Erhaltungstherapie ab. Diese besteht aus regelmäßigen  Kontrollen und regelmäßig durchgeführten  Professionellen Zahnreinigungen.